7. Dezember 2015

Künstler

Sven Birch

 

 

 

 

 

 

Sven Birch, Pianist


Sven Birch wurde 1960 in Dänemark geboren und erhielt seine pianistische Ausbildung in Aarhus bei Aino Gliemann, wo er seine Studien mit dem Konzertdiplom abschloss. Stipendien ermöglichten ihm ein weiteres Studium in Wien bei Alexander Jenner und Leonid Brumberg. Zudem belegte er Meisterkurse bei namhaften Pianisten wie Tatjana Nicolajewa, Conrad Hansen, John Lill, und Peter Feuchtwanger.

Birch ist ein gefragter Musiker mit einem großen Repertoire von Bach bis zur zeitgenössischen Musik. Er ist als Solist, Kammermusiker, Begleiter und Dirigent tätig. Konzertreisen führten ihn durch Norwegen, Schweden, Dänemark, Island, die Färöer Inseln, Wales, Irland, Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, Polen, Russland, Litauen, Österreich, die Schweiz, Ungarn, die Tschechische Republik, Serbien, Griechenland, Türkei, Zypern, die Slowakei, USA, Brasilien und Japan.

Regelmäßig wird er zu so renommierten Festivals wie z.B. Bregenzer Festspiele, Wien Modern, Numus und dem Dijon Festival eingeladen. Sven Birch ist Mitglied von ‚George Crumb-Trio‘ Linz und von ‚Ensemble Nord‘ Kopenhagen.

Birch ist Ao. Univ. Prof an der Bruckneruniversität Linz wo er seit 1992 eine Klavierklasse leitet und ist Institutsdirektor am Institut für Tasteninstrumente. Außerdem unterrichtete er 1990-92 an der Königlichen Hochschule für Musik Kopenhagen und von 1999 bis 2004 am Mozarteum, Salzburg.

Birch wird oft eingeladen Kurse und Workshops zu geben (Meisterkurse in Dänemark, Russland, Deutschland, England, Österreich, Brasilien, Italien, Griechenland, Litauen, China) und er hat ein Unzahl von CD-, Fernseh-, und Rundfunkaufnahmen eingespielt u.a. bei BBC, NDR, WDR, DR, NRK, SR, ORF, Magyar Televízió, Radio Island und TV Globo.

 

Magdalena Hasibeder

 

 

 

 

 

 

Magdalena Hasibeder, Cembalistin


Magdalena Hasibeder wurde in Linz geboren, wo sie am Musikgymnasium und an der Bruckneruniversität ihre erste musikalische Ausbildung erhielt. Weitere Studien in Orgel und Cembalo, Alte Musik und Instrumentalpädagogik führten sie an die Wiener Musikuniversität und an die Schola Cantorum Basiliensis. Zu ihren Lehrern gehören Wolfgang Glüxam, Andrea Marcon, Michael Radulescu, Augusta Campagne und Rudolf Lutz.

Seit 1997 tritt Magdalena Hasibeder in Orgel- und Cembalokonzerten bei Festivals und Konzertreihen in ganz Europa auf, u.a. Händel-Festspiele Göttingen, Styriarte Graz, Jeunesse Austria und Resonanzen Wien. Sie ist Preisträgerin bei mehreren internationalen Orgelwettbewerben, darunter Paul-Hofhaimer- Wettbewerb Innsbruck, Orgelwettbewerb in Herford und Georg-Muffat-Wettbewerb in Schlägl (Österreich).

Eine rege Ensembletätigkeit begleitet ihre Laufbahn von Beginn an. Als gefragte Continuo-Spielerin und Solistin wirkt sie in zahlreichen namhaften Klangkörpern mit, u.a. La Cetra Barockorchester, Venice Baroque Orchestra, Bruckner Orchester Linz, Il Concerto Viennese. Seit 2010 war sie wiederholt Assistentin von Andrea Marcon am Theater Basel und debütierte dort 2012 am Pult von La Cetra bei Purcell’s »Fairy Queen«. Ebenfalls 2012 gründete sie die Konzertreihe »Diapsalma – Geistliche Konzerte St. Arbogast« in Muttenz (Schweiz), die sie seither als Künstlerische Leiterin betreut.

Neben ihrem Hauptinteresse in der Alten Musik arbeitete Magdalena Hasibeder auch immer wieder mit österreichischen Komponisten wie Rudolf Jungwirth, Balduin Sulzer und Michael Radulescu zusammen, von denen sie bereits einige Werke uraufführen durfte, zuletzt die 8. Sinfonie von Balduin Sulzer für Orchester, Sopransolo und konzertante Orgel im Brucknerhaus Linz und im Musikverein Wien.

Magdalena Hasibeder arbeitete als Korrepetitorin an der Schola Cantorum Basiliensis und unterrichtet seit 2012 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Ihre erste Solo-CD erschien im Mai 2013 beim Label Raumklang und wurde mit dem Pasticciopreis des österreichischen Kultursenders Ö1 ausgeze
ichnet.

Sabine Nova

 

 

 

 

 

 

 

Sabine Nova, Geigerin


Die 1979 in Bad Ischl geborene Geigerin Sabine Nova erhielt ihre Ausbildung bei Josef Sabaini am damaligen Bruckner Konservatorium Linz und bei Shmuel Ashkenasi als Stipendiatin der Northern Illinois University sowie an der Musikhochschule Lübeck. Danach folgten Studien bei Christian Altenburger an der Universität für Musik Wien.

Weitere wichtige künstlerische Impulse kamen u. a. von Benjamin Schmid, Igor Ozim, Till Alexander Körber und dem Tokyo String Quartet.

Sabine Nova ist mehrfache Bundespreisträgerin von Prima la Musica, war Stipendiatin bei Yehudi Menuhins Live Music Now-Stiftung und bei der Villa Musica-Stiftung in Deutschland. Außerdem erhielt sie ein Stipendium für das Chamber Music Festival der Yale Summer School of Music in Connecticut.

Nach 10 Jahren als Konzertmeisterin im RSO Wien, im Orchester der Wiener Volksoper und im Saarländischen Staatsorchester widmet sie sich nun ihrer neuen Aufgabe als Professorin für Violine an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz.

Seit einigen Jahren ist Sabine Nova auch regelmäßige Gastkonzertmeisterin der Camerata Salzburg.

 

 

Rainer Nova

 

 

 

 

 

 

 

 

Rainer Nova, Pianist


Rainer Nova wurde 1979 in Linz geboren. Er absolvierte seine pianistische Ausbildung bei Horst Matthäus und Till Alexander Körber an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, bei Manfred Wagner-Artzt an der Musikuniversität Wien und erhielt weitere prägende künstlerische Impulse durch Paul Gulda.

Gemeinsam mit Lebens- und Bühnenpartnerin Sabine Nova bildet der Bösendorfer-Stipendiat seit Jahren ein erfolgreiches Kammermusik-Duo, das als konstanter Kern des CrossNova Ensembles fungiert.

Neugier und Lust am Unkonventionellen führten zur Konzeption und Komposition vor allem zeitgenössischer und musikalisch-literarischer Programme (u. a. mit Otto Schenk, Otto Tausig, Ulrike Beimpold, Sandra Kreisler). Eigene Werke sowie eigens für das CrossNova Ensemble in Auftrag gegebene Stücke bilden einen immer größeren Anteil des Repertoires.

Fernseh-, Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentieren diese Projekte, die den Musiker neben Auftritten im Wiener Konzerthaus, Brucknerhaus Linz, Philharmonie Luxembourg, Porgy&Bess Wien u. a. auch in die Schweiz, Slowakei sowie nach Deutschland, Tschechien, Polen und China führten. Neben der künstlerisch-kreativen Tätigkeit ist Rainer Nova auch in den Bereichen Musikvermittlung, Musikmanagement und als Autor tätig.
Seit 2012 leitet Rainer Nova zudem eine Klavierklasse an der Musikschule der Stadt Linz.

Till Alexander Körber

 

 

 

 

 

 

 

 

Till Alexander Körber, Pianist


Till Alexander Körber wurde in Tübingen geboren. Ab 1986 studierte er an der Musikhochschule in Freiburg/Breisgau Klavier, Liedbegleitung und Chordirigieren; von 1990 bis 1995 war er Schüler von Hans Petermandl an der Wiener Musikhochschule. Als Pianist und Komponist hat er mehrere Preise gewonnen, so 1989 einen Interpretationspreis für zeitgenössische Musik beim Concours Européenne, 1991 den ersten Preis der Austro Mechana und zuletzt 1997 den 2. bzw. 3. Preis bei den Kompositionswettbewerben „Guido d’Arezzo“ bzw. des Mozarteums Salzburg.

Konzerte als Solist, auch mit Orchester, als Liedbegleiter und Kammermusiker, vor allem in enger Zusammenarbeit mit dem Geiger Martin Walch , sowie Runfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen führten ihn durch Europa, sowie nach Afrika, Asien und in die USA. Er spielte Beethovens Tripelkonzert unter Sir Neville Marriner, etliche Uraufführungen und arbeitete mit vielen Komponisten zusammen. Körber ist Mitglied im Merlin Ensemble Wien.

Im Jahr 2003 erhielt Till Alexander Körber das Österreichische Staatsstipendium für Komponisten, 2008 den Landeskulturpreis für Musik Oberösterreich. Seine Werkliste reicht von Liedern über Kammermusik bis zum abendfüllenden Oratorium.

Von 1994 bis 2003 unterrichtete Till Alexander Körber an der Musikuniversität Graz zeitgenössische Klaviermusik und gab oftmals Masterclasses am Lysenko-Konservatorium Lemberg, Ukraine, sowie am Mozarteum Salzburg. Er leitet eine Klasse für Klavier und Klavierkammermusik an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz.

 

AndreasThaller_Februar2014

 

 

 

 

 

 

Andreas Thaller, Pianist


Musikalische Ausbildung am Linzer Musikgymnasium und am Bruckner-Konservatorium in den Fächern Konzertfach Klavier, IGP Klavier und Jazz-Klavier. Unterrichtstätigkeit an der Anton Bruckner Privatuniversität und im O.Ö. Landesmusikschulwerk

Künstlerische Tätigkeit in den Bereichen:

  • Traditionelle Klavierliteratur: Soloklavierabende (u.a. im Brucknerhaus Linz); Klavierkammermusikprojekte (u.a. mit Peter Sadlo oder dem Tassilo Quartett), Preisträger Dr. Ernst Koref Klavierwettbewerb
  • Jazz: Zusammenarbeit mit der Jazz-Sängerin Waltraud Köttler unter dem Titel „INNERMUSIC meets the OUTSIDE“, CD-Produktion bei Extraplatte, Konzerte u.a. im Porgy & Bess
  • Improvisation: rege Workshoptätigkeit für Klavierlehrer in ganz Österreich; 2003 Solo- CD „a momento“ Livemitschnitt eines Improvisationskonzertes am Rubinsteinflügel, Pianist bei diversen Improtheaterprojekten (u.a. Theatersport am Linzer Landestheater)
  • Komposition: vor allem Klavier und Klavierkammermusik, u.a. auch Filmmusik, 2001 Talentförderungsprämie des Landes Oberösterreich

 

Lela Wiche

Lela Wiche (c) Lisa Heidinger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Léla Wiche, Sopranistin


Léla Wiche wurde in Wien geboren und studierte dort nach einer Schauspiel- und Tanzausbildung Sologesang. Sie erhielt mehrere Stipendien und Auszeichnungen. Als Einblick in Partien seien hier u.a. erwähnt „Donna Anna” (Don Giovanni), „Arminda” (La finta giardiniera), „Dido” (Dido and Aeneas), „Antonia“ (Les contes d’Hoffmann), „Rosalinde” (Fledermaus), „Angèle Didier” (Graf von Luxemburg), „Requiem“ (Mozart), „Stabat mater“ (Pergolesi), „Messa da Requiem“ (Verdi), und „Lobgesang“ (Mendelssohn).

Sie gastierte in vielen europäischen Ländern sowie in Israel und den USA, in Österreich sang sie auf vielen Festivals, in den großen Konzerthäusern wie Wiener Musikverein, Konzerthaus Wien, Brucknerhaus Linz, Schloss Grafenegg, aber auch im Ausland wie Palau de la musica Barcelona, Athener Musikverein etc. Die Bühnenpartien sang sie u.a. bei der Neuen Oper Wien, am Landestheater Linz, bei Linz09, bei den Sommerfestspielen Klosterneuburg und an der Philharmonie Luxembourg. Seit 2004 lebt sie in Linz.